Niedriger Blutdruck wird medizinisch als Hypotonie bezeichnet. Er ist häufig weniger gefährlich als Bluthochdruck, kann aber Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit, Ohrensausen oder Kreislaufprobleme verursachen.
Was ist niedriger Blutdruck?
Von niedrigem Blutdruck spricht man, wenn die Werte dauerhaft deutlich unter dem üblichen Bereich liegen. Problematisch wird Hypotonie vor allem, wenn die Durchblutung kurzfristig nicht ausreicht und Beschwerden auftreten.
Formen der Hypotonie
Primär niedriger Blutdruck ist oft anlagebedingt. Sekundär niedriger Blutdruck entsteht als Folge anderer Ursachen, etwa Flüssigkeitsmangel, Medikamente, hormonelle Störungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Orthostatische Hypotonie tritt besonders beim Aufstehen auf.
Symptome und mögliche Ursachen
Schwindel, Schwarzwerden vor Augen, Müdigkeit, kalte Hände und Füsse, Herzklopfen oder Ohnmachtsneigung.
Zu wenig Flüssigkeit, langes Stehen, Hitze, Medikamente, hormonelle Veränderungen oder geringe körperliche Aktivität.
Was tun bei niedrigem Blutdruck?
Regelmässige Bewegung, langsames Aufstehen, Wechselduschen, ausreichend Trinken und mehrere kleine Mahlzeiten können den Kreislauf unterstützen. Neue, starke oder wiederkehrende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.